Hypochrome mikrozytäre Anämie

Blut Erythrozyten
Blut Erythrozyten

Eine hypochrome mikrozytäre Anämie ist die wohl häufigste Form einer Blutarmut. Hypochrom bedeutet „zu wenig roter Blutfarbstoff (Hämoglobin)“; mikrozytär bedeutet „zu kleine Erythrozyten“; Anämie bedeutet Blutarmut.

Die Diagnose wird gestellt, wenn im Blutbild die Werte für das mittlere Zellvolumen der Erythrozyten MCV und der Hämoglobingehalt einzelner Erythrozyten MCH (HbE) erniedrigt sind.

Ursache ist in der Regel ein Eisenmangel, dessen Ursache wiederum meist in einem offenen oder verborgenen (okkulten) Blutverlust begründet ist. Auch kann eine Eisenresorptionsstörung im Darm zugrunde liegen. Beispiele sind die Coeliakie, der Morbus Whipple und eine ausgedehnte Dünndarmresektion.

Dieser Typ einer Blutarmut wird auch als Eisenmangelanämie bezeichnet.

→ Zu Ursache, Folgen und Therapie siehe hier.


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Letzte Aktualisierung von Prof. Dr. Hans-Peter Buscher (Arzt):
Medizinisch geprüft von

Prof. Dr. Hans-Peter Buscher (Arzt)

Letzte medizinische Prüfung:

Studium in Freiburg und Wien, biochemische Forschung in Bochum, klinische Ausbildung und Forschung an Universitätsklinik Freiburg, Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie, Habilitation in Freiburg. Chefarzt in Berlin und Frankfurt Oder. Im Ruhestand.

Von Prof. Dr. Hans-Peter Buscher (Arzt)

Studium in Freiburg und Wien, biochemische Forschung in Bochum, klinische Ausbildung und Forschung an Universitätsklinik Freiburg, Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie, Habilitation in Freiburg. Chefarzt in Berlin und Frankfurt Oder. Im Ruhestand.