Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom) ist ein bösartiger Tumor, der sich frühzeitig und meistens unbemerkt ausbreitet. Bei seiner Entdeckung ist er häufig nicht mehr heilbar. Es werden verschiedene Formen unterschieden. Am häufigsten kommt das im Ausführgangsystem wachsende „duktale Pankreaskarzinom“ vor.
→ Zum Pankreaskarzinom siehe hier.
Beschwerden und Symptome treten meistens erst spät auf und sind wenig spezifisch. Allgemeines Unwohlsein, Übelkeit, Appetitverlust und Gewichtsabnahme sind vieldeutig. Hinzu können Bauchbeschwerden, auch Veränderungen des Stuhlgangs und manchmal eine Gelbsucht kommen.
→ Zu Bauchbeschwerden siehe hier.
Die Diagnostik beruht auf bildgebenden Verfahren und auf einer Histologie. In bildgebenden diagnostischen Verfahren, z. B. in der Ultraschalluntersuchung und in der Computertomographie, wird der Tumor oft kleiner dargestellt, als er tatsächlich ist. Seine tatsächlich Ausbreitung wird damit meistens unterschätzt.
Behandlung: Eine Heilung durch eine Operation ist wegen des häufig ausgedehnten Stadiums bei Diagnosestellung kaum mehr möglich, bei einer – eher zufälligen – Frühdiagnose ist sie jedoch nicht ausgeschlossen. Sie beschränkt sich daher in der Regel auf eine medikamentöse Therapie des Tumors und der Symptome. Inzwischen sind die Behandlungsoptionen vielfältiger geworden.
→ Zur Therapie des Pankreaskarzinoms siehe hier.
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Verweise
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