Tiefe Beinvenenthrombose

Die tiefe Beinvenenthrombose ist eine Einengung oder ein Verschluss einer tiefen Beinvene durch ein Blutgerinnsel (Thrombus). Sie bedeutet ein hohes Risiko für eine oft tödlich verlaufende Lungenembolie und für ein postthrombotisches Syndrom. Ihre frühzeitige Diagnose und der möglichst rasche Therapiebeginn sind für die Prognose essenziell. Bei entsprechendem Verdacht kann bereits am Krankenbett mit einem tragbaren Gerät eine diagnostische Dopplersonographie durchgeführt werden. Eine genauere Diagnostik ermöglicht die Duplexsonographie. Wird eine Thrombose in einer großen Beinvene diagnostiziert, so sollte sofort mit einer Antikoagulation (z. B. mit Heparin) begonnen werden. Als Spätkomplikation kann ein postthrombotisches Syndrom auftreten.

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Verweise

Letzte Aktualisierung von Prof. Dr. Konrad Buscher (Arzt):

Von Prof. Dr. Konrad Buscher (Arzt)

Prof. Dr. Konrad Buscher, MBA Staatsexamen und Promotion Berlin Charté Habilitation Universität Münster. Wissenschaftliche Arbeiten in San Diego / La Hoya Publikationen in verschiedenen hochrangigen Journals, u. a. in Front Cardiovasc Med., Circ Res., Angiogenesis., Front Immunol., Am J Transplant., Kidney Int., Cells. Eur J Cell Biol., Nanomedicine., BMJ Case Rep., mehrere in Nature Communications. Geschäftsführender Oberarzt der Medizinischen Klinik D