Die essenzielle Thrombozythämie ist eine Erkrankung des Knochenmarks (eine myeloproliferative Erkrankung) und bedingt eine erhöhte Thrombose- und Embolieneigung. Paradoxerweise kann eine starke Thrombozytose mit einer erhöhten Blutungsneigung einhergehen. Patienten mit akutem Koronarsyndrom haben gehäuft eine Thrombozythämie. In der Schwangerschaft besteht ein deutlich erhöhtes Risiko für eine Fehlgeburt.
Schlagwort: Thrombozyten
Thrombozythämie
Thrombozythämie bedeutet starke Erhöhung der Zahl der Blutplättchen (Thrombozyten) im Blut von meist über 1.000.000 pro Mikroliter. Sie kann reaktiv bei Entzündungen, paraneoplastisch oder bei einer Knochenmarkkrankheit vorkommen.
Thrombozyten
Thrombozyten (englisch platelets) werden landläufig als „Blutplättchen“ bezeichnet und sind sehr kleine, im Lichtmikroskop nur soeben erkennbare kernlose Zellteile, die als Abschnürungen von Knochenmarksriesenzellen ins Blut abgegeben werden.