MCV

Blut Erythrozyten

MCV bedeutet mittleres Zellvolumen (mean cell volume) der roten Blutkörperchen (Erythrozyten). Es gehört zusammen mit MCH und MCHC zu den diagnostisch wichtigen Messgrößen, den „Erythrozytenparametern“.

Polyglobulie

Blut Erythrozyten

Polyglobulie bedeutet Erhöhung der Zahl der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) im Blut. Wenn sie zusammen mit einer Erhöhung der Zahl der Leukozyten und Thrombozyten einhergeht, wird dies als Polyzythämie bezeichnet.

Myeloproliferative Neoplasien

Knochen, Gelenke, Skelett, Röntgenbilder

Myeloproliferative Neoplasien sind Erkrankungen des Knochenmarks, die durch unregulierte Wucherung und Ausbreitung der in ihm beheimateten Zelltypen gekennzeichnet sind. Es können alle drei Zellreihen des Knochenmarks, die Erythrozyten, die Leukozyten und die Thrombozyten betroffen sein.

Retikulozyten

Differenzialblutbild (Schema)

Retikulozyten sind kernlose Vorläuferzeller der Erythrozyten. Die in einer Spezialfärbung erkennbaren intrazellulären retikulären Muster sind ribosomale Reste der Erythroblasten (Normoblasten) ihrer Vorläuferzellen im Knochenmark. Bei einer normalen Zellmauserung gehen etwa 1% der Erythrozyten täglich zugrunde, ebensoviele werden als Retikulozyten nachgebildet. .

Hämatokrit – Hkt

Blut Erythrozyten

Hämatokrit (Hkt) ist ein Labormesswert, der zur Diagnostik des Bluts verwendet wird. Es ist die Bezeichnung für das relative Packungsvolumen der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) nach Zentrifugation von ungerinnbar gemachtem Vollblut in Bezug auf das Gesamtblutvolumen.