Die neuronenspezifische Enolase ist ein Enzym, welches in Nervenzellen und in mit ihnen verwandten Zelltypen, so auch in neuroendokrinen Tumoren, vorkommt.
Kategorie: Laborwerte
Magnesium
Magnesium (Mg2+) ist hinter Natrium, Kalium und Kalzium das nächst häufige Kation im Körper. Es wird über den Darm aufgenommen. Etwa die Hälfte befindet sich im Knochen. Das im Blut zirkulierende Magnesium ist zu etwa 30 % an Protein gebunden. Das freie Magnesium wird über den Urin ausgeschieden.
Hypokalzämie
Hypokalzämie bedeutet zu niedrige Kalziumkonzentration im Blut. Sie kann Ursache von Muskelzuckungen, einer erhöhten Krampfbereitschaft und Herzrhythmusstörungen sein.
Blutfette – Lipoproteine
Blutfette sind im Blut transportierte Lipide, wie Cholesterin, Triglyceride, Phospholipide und freie Fettsäuren. Transportmittel sind hauptsächlich Lipoproteine. Wenn von Blutfetten die Rede ist, wird meist auf Triglyceride und Cholesterin fokussiert.
Lupus Antikoagulans
Lupus Antikoagulans ist eine Bezeichnung für stark gerinnungsaktive Antiphospholipid-Antikörper, die vorwiegend bei Autoimmunkrankheiten, so beim Lupus erythematodes, vorkommen.
Retikulozyten
Retikulozyten sind kernlose Vorläuferzeller der Erythrozyten. Die in einer Spezialfärbung erkennbaren intrazellulären retikulären Muster sind ribosomale Reste der Erythroblasten (Normoblasten) ihrer Vorläuferzellen im Knochenmark. Bei einer normalen Zellmauserung gehen etwa 1% der Erythrozyten täglich zugrunde, ebensoviele werden als Retikulozyten nachgebildet. .
AT3
AT3 ist die Abkürzung für Antithrombin 3. Es ist ein Wirkprinzip im Blut, das vor einer überschießenden Blutgerinnung schützt. Ein AT3-Mangel kann umgekehrt zu einer ausgeprägten Thromboseneigung führen.
Hämatokrit – Hkt
Hämatokrit (Hkt) ist ein Labormesswert, der zur Diagnostik des Bluts verwendet wird. Es ist die Bezeichnung für das relative Packungsvolumen der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) nach Zentrifugation von ungerinnbar gemachtem Vollblut in Bezug auf das Gesamtblutvolumen.
Chlorid
Chlorid ist ein Elektrolyt und kommt als Gegenion des Natrium überwiegend extrazellulär vor. Es wird im Blut routinemäßig zusammen mit anderen Elektrolyten bestimmt und gibt mit ihnen Auskunft über den Säure-Basen- und Flüsigkeitshaushalt des Körpers.
Natrium
Natrium gehört zu den Elektrolyten des Körpers und wird meist routinemäßig mit dem „Basislabor“ mitbestimmt. Natrium dominiert die Elektrolyte des Extrazellularraums inklusive des Blutplasmas. Seine Konzentration beeinflusst den Wasserhaushalt entscheidend.