Pulmonalstenose

Herz Schema Querschnitt
Herz schematisch

Pulmonalstenose bedeutet Verengung der Herzklappe, die sich zwischen rechter Herzkammer (rechtem Ventrikel) und der Pulmonalarterie befindet. Sie kann im Rahmen einer Endokarditis mit betroffen sein, sodass sich die normalerweise sehr beweglichen Taschen der Klappe verdicken, unbeweglich werden und miteinander verbacken.

Die Folge einer Pulmonalstenose ist eine Widerstandserhöhung für den rechten Ventrikel. Zur Bewältigung seiner Pumpfunktion hypertrophiert er im Laufe der Zeit, was echokardiographisch gut nachweisbar ist. Bei weiterer Widerstandserhöhung kann der rechte Ventrikel seine Arbeit nicht mehr bewältigen, er dilatiert und mit ihm auch der Klappenring der Trkuspidalklappe, so dass es in der Folge zu einer Trikuspidalinsuffizienz mit Halsvenenstauung und positivem Halsvenenpuls kommt. Der erhöhte Druck im Einzugsgebiet der Vena cava (untere Hohlvene) führt zu einer Drucksteigerung auch in den Lebervenen, sodass es zu einer Stauungsleber mit entsprechenden Folgen kommt.

Die Therapie hängt von der Ursache und vom Stadium der Erkrankung ab. Zunächst wird eine konservative Behandlung zur Stützung der Herzfunktion, später kann ein operativer Klappenersatz indiziert sein.

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Letzte Aktualisierung von Prof. Dr. Hans-Peter Buscher (Arzt):

Von Prof. Dr. Hans-Peter Buscher (Arzt)

Approbation, Promotion Medizinische Fakultät Universität Freiburg, 3 Jahre Biochemische Forschung Universität Bochum, Klinische und experimentelle Forschung in Zusammenarbeit mit dem Biochemischen Institut der Naturwissenschaftlichen Fakultät Freiburg und dem Institut für Informatik Würzburg. Habilitation an der Medizinischen Klinik der Universität Freiburg. Chefarzt der DRK-Kliniken Berlin und am Klinikum Frankfurt (Oder). Veröffentlichungen in verschiedenen hochrangigen Peer-Review-Journals inkl. Hepatology, Artif Intell Med., J Lipid Res., Adv Enzyme Regul., Dtsch Med Wochenschr., Med Welt., Z Krebsforsch., Ultraschall Med.