Chili

Chili Capsaicin Paprika

Chili (Capsicum frutescens L., engl. Cayenne pepper oder Red pepper) ist eine scharfe Paprikasorte, die in der Küche zur scharfen Würzung von Speisen verwendet wird und zudem biologisch wirksame Substanzen enthält. Frische Chilis sorgen für feurigen Geschmack auf der Zunge, getrocknete entfalten eher einen würzig-scharfen.

Für die Schärfe von Chili sind Capsaicinoide wie Capsaicin und Dihydrocapsaicin verantwortlich.

Capsaicin hat eine vielfältige biologische Wirksamkeit, so beispielsweise am Bronchialsystem, im Magendarmsystem, an den Augen („Pfefferspray“), in der Tumorbiologie.  Dazu siehe hier.

Abzugrenzen von Chili als Frucht der Chilipflanze ist amerikanisches Chilipulver, das eine scharfe Gewürzmischung aus Cayennepfeffer, Kreuzkümmel, Knoblauch, Oregano und in variabler Weise auch anderen Gewürzen darstellt.

Verweise

Letzte Aktualisierung von Prof. Dr. Hans-Peter Buscher (Arzt):

Von Prof. Dr. Hans-Peter Buscher (Arzt)

Approbation, Promotion Medizinische Fakultät Universität Freiburg, 3 Jahre Biochemische Forschung Universität Bochum, Klinische und experimentelle Forschung in Zusammenarbeit mit dem Biochemischen Institut der Naturwissenschaftlichen Fakultät Freiburg und dem Institut für Informatik Würzburg. Habilitation an der Medizinischen Klinik der Universität Freiburg. Chefarzt der DRK-Kliniken Berlin und am Klinikum Frankfurt (Oder). Veröffentlichungen in verschiedenen hochrangigen Peer-Review-Journals inkl. Hepatology, Artif Intell Med., J Lipid Res., Adv Enzyme Regul., Dtsch Med Wochenschr., Med Welt., Z Krebsforsch., Ultraschall Med.