Unter „Thrombembolie“ wird eine Gerinnselbildung des Bluts zusammengefasst, bei der sowohl eine Thrombose wie eine Embolie auftritt.
Der Begriff „Thrombembolie“ wird verwendet, wenn z. B. eine Lungenembolie festgestellt wird und zudem die auslösende Thrombose bekannt ist. Sie wird aber auch im Rahmen einer Risikobeschreibung verwendet, wenn ausgedrückt werden soll, dass eine erhöhte Blutgerinnbarkeit, wie sie beispielsweise bei einer Faktor-V-Leiden-Anomalie oder einem Protein-S-Mangel vorliegt, mit einem erhöhten Risiko für eine Thrombose und eine Lungenembolie, also für „thrombembolische Ereignisse“ verbunden ist.
Letzte Aktualisierung von Prof. Dr. Hans-Peter Buscher (Arzt):
Von Prof. Dr. Hans-Peter Buscher (Arzt)
Approbation, Promotion Medizinische Fakultät Universität Freiburg, 3 Jahre Biochemische Forschung Universität Bochum,
Klinische und experimentelle Forschung in Zusammenarbeit mit dem Biochemischen Institut der Naturwissenschaftlichen Fakultät Freiburg und dem Institut für Informatik Würzburg. Habilitation an der Medizinischen Klinik der Universität Freiburg. Chefarzt der DRK-Kliniken Berlin und am Klinikum Frankfurt (Oder). Veröffentlichungen in verschiedenen hochrangigen Peer-Review-Journals inkl. Hepatology, Artif Intell Med., J Lipid Res., Adv Enzyme Regul., Dtsch Med Wochenschr., Med Welt., Z Krebsforsch., Ultraschall Med.