Takotsubo-Kardiomyopathie – Kurzinfo

Herz schematisch

Die Takotsubo-Kardiomyopathie (meist Tako-Tsubo geschrieben) ist eine Erkrankung des Herzens, bei der sich die Herzkammern in ungewöhnlicher Form kontrahieren. Das im Herzecho erkennbare apikale „Balooning“ ist charakteristisch. Meist wird die Takotsubo-Kardiomyopathie durch adrenergen Stress ausgelöst (z. B. Aufregung) und stellt eine funktionelle Hyperkontraktilität der basalen Kammermuskulatur dar.

Die Beschwerden entsprechen einer Angina pectoris und sind von denen einer akuten koronaren Minderdurchblutung bei koronarer Herzkrankheit nicht unterscheidbar. Die Koronarangiographie ergibt jedoch normale Herzkranzgefäße.

Die Therapie basiert auf einer Stressabschirmung durch Betablocker.

Takotsubo-Kardiomyopathie ausführlich siehe hier.

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Prof. Dr. Hans-Peter Buscher (Arzt)

Letzte medizinische Prüfung: 20.03.2010
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Von Prof. Dr. Hans-Peter Buscher (Arzt)

Studium in Freiburg und Wien, biochemische Forschung in Bochum über Glykoproteine. Klinische Ausbildung und Forschung über Gallensäuretransport und Cholestase an der Universitätsklinik Freiburg. Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie, Habilitation. Chefarzt in Berlin und Frankfurt (Oder).