Takotsubo-Kardiomyopathie – Kurzinfo

Herz Schema Querschnitt
Herz schematisch

Die Takotsubo-Kardiomyopathie (meist Tako-Tsubo geschrieben) ist eine Erkrankung des Herzens, bei der sich die Herzkammern in ungewöhnlicher Form kontrahieren. Das im Herzecho erkennbare apikale „Balooning“ ist charakteristisch. Meist wird die Takotsubo-Kardiomyopathie durch adrenergen Stress ausgelöst (z. B. Aufregung) und stellt eine funktionelle Hyperkontraktilität der basalen Kammermuskulatur dar.

Die Beschwerden entsprechen einer Angina pectoris und sind von denen einer akuten koronaren Minderdurchblutung bei koronarer Herzkrankheit nicht unterscheidbar. Die Koronarangiographie ergibt jedoch normale Herzkranzgefäße.

Die Therapie basiert auf einer Stressabschirmung durch Betablocker.

Takotsubo-Kardiomyopathie ausführlich siehe hier.

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Von Prof. Dr. Hans-Peter Buscher (Arzt)

Approbation, Promotion Medizinische Fakultät Universität Freiburg, 3 Jahre Biochemische Forschung Universität Bochum, Klinische und experimentelle Forschung in Zusammenarbeit mit dem Biochemischen Institut der Naturwissenschaftlichen Fakultät Freiburg und dem Institut für Informatik Würzburg. Habilitation an der Medizinischen Klinik der Universität Freiburg. Chefarzt der DRK-Kliniken Berlin und am Klinikum Frankfurt (Oder). Veröffentlichungen in verschiedenen hochrangigen Peer-Review-Journals inkl. Hepatology, Artif Intell Med., J Lipid Res., Adv Enzyme Regul., Dtsch Med Wochenschr., Med Welt., Z Krebsforsch., Ultraschall Med.