Leberzirrhose-Therapie

Leberzirrhose (Histologie)
Betonung der Leberläppchen bei einer Leberzorrhose durch Narbenzüge (Histologie)

Die Leberzirrhose-Therapie richtet sich nach der Ursache der Grundkrankheit, ihrem Stadium und den Folgekrankheiten und Komplikationen. Eine differenzierte Diagnostik ist daher Voraussetzung.

Im Wesentlichen ist es das Ziel der Behandlung, ein Fortschreiten des zugrunde liegenden Entzündungsprozesses zu verhindern und Komplikationen, wie eine Bauchwassersucht (Aszites), ein Nierenversagen (z. B. im Rahmen eines hepatorenalen Syndroms), eine geistige Eintrübung (hepatische Enzephalopathie) oder eine Ösophagusvarizenblutung bei einem Pfortaderhochdruck zu beherrschen oder ihnen vorzubeugen. Dazu werden meistens verschiedene zusammenwirkende Maßnahmen, wie Einübungen in Verhaltensänderungen, Ernährung (Diät), Medikamente und Eingriffe technischer Art (z. B. Katheter-basiert, operativ) eingesetzt.

Dazu siehe hier.