Atropin

Autonomes Nervensystem
Nervensystem

Atropin ist ein Nervengift, das in Belladonna (Tollkirsche) vorkommt. Als Anticholinergicum hemmt es die Wirkung des Parasympathikus. Dies erfolgt über die Blockierung der (postsynaptischen) Acetylcholinrezeptoren.

Wirkungen

Die Auswirkungen setzen sich zusammen aus der mangelhaften Wirkung des Parasympathikus / Nervus vagus und aus dem dadurch zustande kommenden Überwiegen des in mancher Beziehung konträren Sympathikus.
→ Dazu siehe hier.

Typische Auswirkungen sind

Verwendung

Atropin wird gelegentlich verwendet

Antidot

Bei einer Atropinvergiftung wirkt Physostigmin als Gegengift (Antidot).


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Verweise

Letzte Aktualisierung von Prof. Dr. Hans-Peter Buscher (Arzt):

Von Prof. Dr. Hans-Peter Buscher (Arzt)

Approbation, Promotion Medizinische Fakultät Universität Freiburg, 3 Jahre Biochemische Forschung Universität Bochum, Klinische und experimentelle Forschung in Zusammenarbeit mit dem Biochemischen Institut der Naturwissenschaftlichen Fakultät Freiburg und dem Institut für Informatik Würzburg. Habilitation an der Medizinischen Klinik der Universität Freiburg. Chefarzt der DRK-Kliniken Berlin und am Klinikum Frankfurt (Oder). Veröffentlichungen in verschiedenen hochrangigen Peer-Review-Journals inkl. Hepatology, Artif Intell Med., J Lipid Res., Adv Enzyme Regul., Dtsch Med Wochenschr., Med Welt., Z Krebsforsch., Ultraschall Med.