Medikamentenschädigung der Leber

Medikamente Pillen Kapseln
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Eine Medikamentenschädigung der Leber ist eine relativ häufige Nebenwirkung von Arzneimitteln. Sie wird meistens durch Laboruntersuchungen entdeckt, seltener durch die Auswirkungen einer Funktionsbeeinträchtigung der Leber und des Allgemeinbefindens. Häufig sind die Leberwerte (Transaminasen, Gamma-GT und alkalische Phosphatase) zuerst betroffen. Wenn sie mit dem Einsetzen einer neuen Medikation ansteigen, wird eine Medikamentenreaktion der Leber anzunehmen sein. Dies ist ein häufiger Grund für ein Umsetzen der Medikation. Der Grund für die Empfänglichkeit der Leber liegt darin begründet, dass das Organ der Hauptort des Medikamentenstoffwechsels, inklusive ihrer „Giftung“ (Aktivierung aus einem Prodrug) sowie auch ihrer Entgiftung, ist.

Dazu siehe hier.

Letzte Aktualisierung von Prof. Dr. Hans-Peter Buscher (Arzt):
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Prof. Dr. Hans-Peter Buscher (Arzt)

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Von Prof. Dr. Hans-Peter Buscher (Arzt)

Studium in Freiburg und Wien, biochemische Forschung in Bochum über Glykoproteine. Klinische Ausbildung und Forschung über Gallensäuretransport und Cholestase an der Universitätsklinik Freiburg. Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie, Habilitation. Chefarzt in Berlin und Frankfurt (Oder).

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