Langzeit-EKG

EKG Vorhofflattern
EKG: Vorhofflattern

Das Langzeit-EKG ist eine Herzstromableitung (Elektrokardiogramm), welche die Herzaktionen über längere Zeit aufzeichnet. Ein tragbares Gerät, das über Elektroden auf der Haut elektrische Signale des Herzens erhält, zeichnet den Herzrhythmus in der Weise auf, dass Extrasystolen und Episoden von Vorhofflimmern und absoluter Arrhythmie oder kardialen Pausen differenziert erkannt werden können. Es dient der Erfassung kritischer Herzrhythmusstörungen. Es wird indiziert, wenn subjektiv empfundene Rhythmusstörungen, akut auftretende Kreislaufprobleme, eine unerklärte Bewusstlosigkeit oder ein plötzliches zerebrales Ereignis auftreten, deren Ursache eine Herzrhythmusstörung sein könnte. In solchen Fällen wird heute zunehmend ein Eventrecorder eingesetzt. Ziel ist es, das Risiko kritischer Ereignisse abschätzen und ihnen z. B. mit einem Herzschrittmacher, einem implantierbaren Defibrillator oder einem sonstigen interventionellen Eingriff vorbeugen zu können.

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Letzte Aktualisierung von Prof. Dr. Hans-Peter Buscher (Arzt):
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Von Prof. Dr. Hans-Peter Buscher (Arzt)

Approbation, Promotion Medizinische Fakultät Universität Freiburg, 3 Jahre Biochemische Forschung Universität Bochum, Klinische und experimentelle Forschung in Zusammenarbeit mit dem Biochemischen Institut der Naturwissenschaftlichen Fakultät Freiburg und dem Institut für Informatik Würzburg. Habilitation an der Medizinischen Klinik der Universität Freiburg. Chefarzt der DRK-Kliniken Berlin und am Klinikum Frankfurt (Oder). Veröffentlichungen in verschiedenen hochrangigen Peer-Review-Journals inkl. Hepatology, Artif Intell Med., J Lipid Res., Adv Enzyme Regul., Dtsch Med Wochenschr., Med Welt., Z Krebsforsch., Ultraschall Med.