Blutentnahme

Blutdiagnostik Laborwerte
Blutröhrchen

Eine Blutentnahme dient in der Regel der Labordiagnostik einer Krankheit, der Bestimmung von toxischen oder medikamentösen Stoffen oder von Stoffwechselprodukten oder einer Kompatibilitätstestung bei einer Bluttransfusion. Sie erfolgt durch Punktion eines venösen, seltener arteriellen Blutgefäßes. Übliche Stelle bei venöser Blutabnahme ist die Vene in der Ellenbeuge (Vena cubitalis). Um sie prall zu füllen, wird vor der Punktion der venöse Rückstrom am Oberarm durch einen Stauschlauch behindert. Die Abnahme erfolgt durch eine Kanüle, Braunüle oder Flexüle o. ä oder durch einen bereits gelegten venösen Zugang, der während einer Behandlung oder eines Eingriffs auch für andere Zwecke zur Verfügung steht. Das Blutvolumen, das für eine Labordiagnostik üblicherweise entnommen wird, beträgt üblicherweise zwischen 10 und 50 ml. Je nach Fragestellung werden mehrere Röhrchen gefüllt, die in verschiedene Labore geschickt werden. Die Bewertung der Laborwerte ist Sache des behandelnden Arztes, der sie in Zusammenhang mit einer bestehenden Krankheit und ihrem Verlauf bringt.


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Verweise

 

Letzte Aktualisierung von Prof. Dr. Hans-Peter Buscher (Arzt):

Von Prof. Dr. Hans-Peter Buscher (Arzt)

Approbation, Promotion Medizinische Fakultät Universität Freiburg, 3 Jahre Biochemische Forschung Universität Bochum, Klinische und experimentelle Forschung in Zusammenarbeit mit dem Biochemischen Institut der Naturwissenschaftlichen Fakultät Freiburg und dem Institut für Informatik Würzburg. Habilitation an der Medizinischen Klinik der Universität Freiburg. Chefarzt der DRK-Kliniken Berlin und am Klinikum Frankfurt (Oder). Veröffentlichungen in verschiedenen hochrangigen Peer-Review-Journals inkl. Hepatology, Artif Intell Med., J Lipid Res., Adv Enzyme Regul., Dtsch Med Wochenschr., Med Welt., Z Krebsforsch., Ultraschall Med.