Darmkrebs

Kolonkarzinom
Darmkrebs (Koloskopie)

Darmkrebs (kolorektales Karzinom) ist eine bösartige Wucherung im Dickdarm (Kolon), zu dem auch der Enddarm (Rektum) zählt. Darmkrebs gehört zu den häufigsten bösartigen Tumoren.

Lokalisation: Krebs kann im gesamten Dickdarm entstehen. Am häufigsten wird er in seinem unteren Abschnitt, dem S-Darm (Sigma) und dem Enddarm (Rektum) gefunden. Prinzipiell ist seine Entwicklung überall ähnlich, aber die Auswirkungen bei einer Lokalisation im Enddarm sind wegen der Nachbarschaftsverhältnisse sowie der Blut und Lymphgefäßversorgung besonders, sodass der Enddarmkrebs als Rektumkarzinom auch besonders bezeichnet wird.

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Gefährdung: Ab dem 45. bis 50. Lebensjahr steigt das Risiko für sporadischen (nicht familiären) Darmkrebs zunehmend an. Das Risiko kann durch falsche Ernährung (z. B. rotes Fleisch, viel Gegrilltes) erhöht und durch vernünftige Ernährung (u. a. viele Ballaststoffe) gesenkt werden. Schlafmangel fördert die Aggressivität von Darmkrebs. „Gesunder Schlaf“ vermag möglicherweise einer Ausbreitung von Darmkrebs entgegenzuwirken.

Polypen als Risikofaktoren: Wucherungen der Darmschleimhaut (Polypen) können sich zu Krebs weiterentwickeln. Größere Polypen bedeuten ein erhöhtes Krebsrisiko; sie sollten entfernt werden.

Genetische Belastung: Darmkrebs entwickelt sich in eher seltenen Fällen auf dem Boden einer genetischen Belastung (Prädisposition). Menschen mit einer positiven Familiengeschichte gehäufter Darmkrebsfälle sollten sich schon in jugendlichem Alter auf eine mögliche genetische Gefährdung hin untersuchen lassen.

Vorsorge: Darmkrebs ist in seinen Anfangsstadien meist heilbar. Nach Aussaat von Tochtergeschwülsten (Metastasen) wird eine vollständige Heilung schwieriger, bei Fernmetastasen oft nicht mehr möglich. Der Darmkrebsvorsorge durch eine Vorsorgekoloskopie kommt daher eine hohe Bedeutung zu. Sie sollte routinemäßig ab dem 50-sten Lebensjahr erfolgen und nach 10 Jahren wiederholt werden. Menschen mit einer familiären Darmkrebsbelastung sind besonders gefährdet und sollten früher und intensiver überwacht werden.

Diagnostik: Blut im Stuhl sowie auch ein Test auf verborgenes Blut (Hämokkulttest, FOBT) sind Warnsignale, die eine Abklärung erfordern. Durch eine Darmspiegelung (Koloskopie) können auch die als Krebsvorstufen geltenden Darmpolypen erkannt und entfernt werden. Zur Abklärung der Ausbreitung eines Darmtumors und von Tochtergeschwülsten dienen bildgebende Verfahren, wie MRT und CT.

Therapie: Frühe Stadien sind operativ heilbar. In fortgeschrittenen, nicht durch eine Operation heilbaren Fällen kommen eine Chemotherapie und im Rahmen einer individualisierten Therapie Biologika infrage. Sie haben zu einer Verbesserung der Prognose geführt.

Lokalisation: Krebs kann im gesamten Dickdarm entstehen. Am häufigsten wird er in seinem unteren Abschnitt, dem S-Darm (Sigma) und dem Enddarm (Rektum) gefunden. Er entwickelt sich überall in ähnlicher Weise, wirkt sich aber je nach seine Lokalisation unterschiedlich aus. Im Enddarm unterscheiden sich die Behandlungsmöglichkeiten wegen der Nähe zum Darmausgang, den Nachbarschaftsverhältnissen, sowie wegen der speziellen Blut und Lymphgefäßversorgung von anderen Lokalisationen, sodass er als Rektumkarzinom auch besonders bezeichnet wird.

Gefährdung: Ab dem 45. bis 50. Lebensjahr steigt das Risiko für sporadischen (nicht familiären) Darmkrebs zunehmend an. Das Risiko kann durch falsche Ernährung (z. B. rotes Fleisch, viel Gegrilltes) erhöht und durch vernünftige Ernährung (u. a. viele Ballaststoffe) gesenkt werden. Schlafmangel fördert die Aggressivität von Darmkrebs. „Gesunder Schlaf“ vermag möglicherweise einer Ausbreitung von Darmkrebs entgegenzuwirken.

Polypen als Risikofaktoren: Wucherungen der Darmschleimhaut (Polypen) können sich zu Krebs weiterentwickeln. Größere Polypen bedeuten ein erhöhtes Krebsrisiko; sie sollten entfernt werden.

Genetische Belastung: Darmkrebs entwickelt sich in eher seltenen Fällen auf dem Boden einer genetischen Belastung (Prädisposition). Menschen mit einer positiven Familiengeschichte gehäufter Darmkrebsfälle sollten sich schon in jugendlichem Alter auf eine mögliche genetische Gefährdung hin untersuchen lassen.

Vorsorge: Darmkrebs ist in seinen Anfangsstadien meist heilbar. Nach Aussaat von Tochtergeschwülsten (Metastasen) wird eine vollständige Heilung schwieriger, bei Fernmetastasen oft nicht mehr möglich. Der Darmkrebsvorsorge durch eine Vorsorgekoloskopie kommt daher eine hohe Bedeutung zu. Sie sollte routinemäßig ab dem 50-sten Lebensjahr erfolgen und nach 10 Jahren wiederholt werden. Menschen mit einer familiären Darmkrebsbelastung sind besonders gefährdet und sollten früher und intensiver überwacht werden.

Diagnostik: Blut im Stuhl sowie auch ein Test auf verborgenes Blut (Hämokkulttest, FOBT) sind Warnsignale, die eine Abklärung erfordern. Durch eine Darmspiegelung (Koloskopie) können auch die als Krebsvorstufen geltenden Darmpolypen erkannt und entfernt werden. Zur Abklärung der Ausbreitung eines Darmtumors und von Tochtergeschwülsten dienen bildgebende Verfahren, wie MRT und CT.

Therapie: Frühe Stadien sind operativ heilbar. In fortgeschrittenen, nicht durch eine Operation heilbaren Fällen kommen eine Chemotherapie und im Rahmen einer individualisierten Therapie Biologika infrage. Sie haben zu einer Verbesserung der Prognose geführt.

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