Bauchfellentzündung

Bauchschmerzen Bauchkrämpfe
Bauchschmerzen (shutterstock)

Als Bauchfellentzündung (Peritonitis) wird eine schwerwiegende Entzündung im Bauchraum bezeichnet. Sie kann bakteriell oder toxisch ausgelöst sein.

Eine Bauchfellentzündung ist häufig bakteriell ausgelöst. Beispiele sind eine „durchgebrochene Blinddarmentzündung“ (Appendizitis), eine Adnexitis, eine schwere Gallenblasen- oder Darmentzündung.

Seltener ist eine Bauchfellentzündung durch einen Galleaustritt (nach einer Leberpunktion oder Operation) oder eine Bauchspeicheldrüsenentzündung bedingt.

Auch eine Absiedlung von Krebszellen im Bauchfell wird als Bauchfellentzündung eingestuft und als Peritonitis carcinomatosa bezeichnet.

Die entzündliche Bauchfellentzündung geht mit erheblichen Bauchschmerzen und meistens einer „brettharten“ Abwehrspannung der Bauchdecken über dem Ort der Entzündung und einer mehr oder weniger ausgeprägten Bildung von Bauchwasser (Aszites) einher. Bei einer Peritonitis carcinomatosa (Krebsabsiedlungen im Bauchraum) herrschen solche Schmerzen primär nicht vor. Bei ihr kommt es eher zu einer auffälligen Bildung von Bauchwasser, die zur Diagnose führt.

→ Dazu siehe unter Peritonitis.


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Verweise

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Letzte Aktualisierung von Prof. Dr. Hans-Peter Buscher (Arzt):

Von Prof. Dr. Hans-Peter Buscher (Arzt)

Approbation, Promotion Medizinische Fakultät Universität Freiburg, 3 Jahre Biochemische Forschung Universität Bochum, Klinische und experimentelle Forschung in Zusammenarbeit mit dem Biochemischen Institut der Naturwissenschaftlichen Fakultät Freiburg und dem Institut für Informatik Würzburg. Habilitation an der Medizinischen Klinik der Universität Freiburg. Chefarzt der DRK-Kliniken Berlin und am Klinikum Frankfurt (Oder). Veröffentlichungen in verschiedenen hochrangigen Peer-Review-Journals inkl. Hepatology, Artif Intell Med., J Lipid Res., Adv Enzyme Regul., Dtsch Med Wochenschr., Med Welt., Z Krebsforsch., Ultraschall Med.