Alkoholschaden der Leber

Alkohol
Alkohol Rotwein

Ein Alkoholschaden der Leber ist häufig Ursache erhöhter Leberwerte. Die „Gamma-Gt“ ist ein sensibler Marker. Alkohol verursacht schwere Stoffwechselstörungen, in deren Folge es zu einer vermehrten Fetteinlagerung in Leberzellen (alkoholische Fettleber) kommt. Die Zusammensetzung und Struktur der Zelloberflächen ändert sich. Es kommt zu Entzündungsreaktionen und einer beginnenden Narbenbildung. Wenn die Schädigung des Lebergewebes durch Alkohol anhält, bilden sich feste Narbenstränge aus, die schließlich das Bild einer derben Narbenleber ergeben. Sie wird als Leberzirrhose bezeichnet.

Alkoholkranke gehen häufig erst spät zum Arzt. Daher wird ein Alkoholschaden der Leber manchmal erst in späten Stadien durch schwerwiegende und lebensbedrohliche Komplikationen erkannt.

Dazu siehe hier.

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Prof. Dr. Hans-Peter Buscher (Arzt)

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Von Prof. Dr. Hans-Peter Buscher (Arzt)

Studium in Freiburg und Wien, biochemische Forschung in Bochum über Glykoproteine. Klinische Ausbildung und Forschung über Gallensäuretransport und Cholestase an der Universitätsklinik Freiburg. Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie, Habilitation. Chefarzt in Berlin und Frankfurt (Oder).

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