Onkogen

Erbsubstanz DNA Doppelhelix
Doppelhelix (shutterstock)

Als Onkogen (Onko-Gen) wird ein Gen bezeichnet, das die Krebsentstehung fördert. Die Bestimmung von Onkogenen hat für die Diagnostik und die Therapie von Neoplasien eine große Bedeutung erlangt. Die einzelnen Onkogene entstehen durch Mutation aus „normalen“ Genen, die eine physiologische Bedeutung bei der Zellteilung haben. Zu ihnen gehören Gene, die Wachstumsfaktoren oder ihre Rezeptoren, G-Proteine oder Tyrosinkinasen kodieren. Weil sie zu Onkogenen werden können, werden diese Gene als „Protoonkogene“ bezeichnet.

→ Dazu siehe hier.

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Von Prof. Dr. Konrad Buscher (Arzt)

Prof. Dr. Konrad Buscher, MBA Staatsexamen und Promotion Berlin Charté Habilitation Universität Münster. Wissenschaftliche Arbeiten in San Diego / La Hoya Publikationen in verschiedenen hochrangigen Journals, u. a. in Front Cardiovasc Med., Circ Res., Angiogenesis., Front Immunol., Am J Transplant., Kidney Int., Cells. Eur J Cell Biol., Nanomedicine., BMJ Case Rep., mehrere in Nature Communications. Geschäftsführender Oberarzt der Medizinischen Klinik D